Wallenstein

Fast ein Jahrzehnt beschäftigte sich Friedrich Schiller (1759-1805) mit der Gestalt des böhmischen Feldherrn Wallenstein aus dem Dreißigjährigen Krieg. Aus dessen langer, verwickelter Geschichte schneidet Schiller einige wenige Tage heraus. Der General ist auf dem Höhepunkt seiner Macht, und doch hat sein Absturz schon begonnen: Er wird seinem Dienstherrn zu gefährlich. Wallensteins Armee, mit deren Hilfe er das Reich für den Kaiser zweimal rettete, wird zum Staat im Staat. Neben der überlieferten scheint sich eine neue Ordnung zu etablieren: Welten begegnen sich.Welche setzt sich durch, die Alte oder die Neue?

Der Schiller-Klassiker ist heute Abend im Theater am Goetheplatz zu sehen. Beginn ist um 19:30 Uhr.