Die hiesigen Medien im Falle eines Kaczynski-Besuches

Es hat offenbar schon eine Menge Staub aufgewirbelt:
Der Artikel eines Gerald L. im Hamburg-Blog, in dem der Autor Ole von Beust dazu aufruft, den polnischen Staatschef nicht zu empfangen.

Gut, das ist ein vertretbarer Standpunkt gegenüber einem Rechtsaußen wie Kaczynski. Sollte der sich aber mal hier in Bremen blicken lassen, dann würde ich unsere Volksvertreter nicht in Grund und Boden verdammen, wenn sie ihn empfangen würden.
Vielmehr soll dieser Menschenfeind zu spüren bekommen, wie man hier über ihn denkt.
Das soll heißen, daß ich in dem Fall von den Medien erwarte, daß sie ihm die Hölle heiß machen.
Daß sie kritische, harte Fragen stellen.
Das Ganze ist zwar einstweilen hypothetisch – aber da hat Gerald schon recht: wir als Deutsche sind gebrannte Kinder. Wir sollten in jedem Fall den Anfängen wehren. Und das gilt eben nicht nur für den Umgang mit der NPD, sondern auch für Beziehungen innerhalb der EU und darüber hinaus.

4 Gedanken zu „Die hiesigen Medien im Falle eines Kaczynski-Besuches

  1. Rolli Bert

    Du meinst, ob der Vergleich übertrieben is?
    Keineswegs.
    Mach Dich mal bei Wikipedia oder so schlau.

  2. Stellan

    Happich getan.
    Also ich würde den allemal Hitler vorziehen.
    Abr noch lieber is mir die Merkel oder der Köhler, und die sind schlimm genug.

  3. Holgi

    Die Grenzen der Toleranz sind doch ganz einfach zu bestimmen in einem Rechtsstaat: Was das Recht zuläßt, das sollte man auch tolerieren.
    Sonst wird man, ehe man sichs versieht, selbstr zum Faschisten.

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